Kostenloses ‘Energiebuch E-Tool’ Webportal zum Management betrieblicher Energiedaten jetzt online nutzbar

Um Handwerksbetrieben auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz eine adäquate Unterstützung bieten zu können, wurde bereits 2017/2018 das bundesweit einheitliche “Energiebuch” entwickelt. Ziel war es, ein Instrument zu schaffen, mit dem kleine und mittlere Betriebe ihre Energiedaten planvoll erfassen und zentral sammeln können. So stehen diese Informationen „mit einem Griff“ zur Verfügung, und können jederzeit unkompliziert als Entscheidungsbasis für künftiges Handeln genutzt werden.

Das damals zunächst als analoger Registerordner entwickelte Energiebuch macht nun mit der browserbasierten “E-Tool”-Plattform den Schritt in die digitale Welt. Über die reine Sammlung der betrieblichen Energiedaten hinaus, erlaubt das neue E-Tool individuelle Auswertungen zu energieträgerbezogenen Verbräuchen und CO2-Emissionen sowie die Darstellung von Kennzahlen zur Einordnung – alle diese Informationen können über Jahre hinweg übersichtlich verfolgt werden. Das Tool ermöglicht zudem eine konsequent einfache Datenerfassung über einen Schritt für Schritt-Modus und stellt den Nutzern verschiedene “Zusatzmodule” für die praktische Alltagsarbeit zur Verfügung (z. B. PV-Rechner, Strom- und Energiesteuer-Rückvergütung, Betriebsentwicklungsplan, CO2-Bepreisung etc.).

Sind Sie Unternehmer und wollen Ihren Betrieb energieeffizient aufstellen? Dann registrieren Sie sich noch heute für die kostenlose Nutzung des E-Tools unter www.energie-tool.de! Weitere Informationen zum Energiebuch / E-Tool finden Sie außerdem im “Leitfaden Energieeffizienz im Handwerk“.

Für Interessierte, die tiefer ins neue E-Tool einsteigen und weitere Details zur Datenerfassung sowie -auswertung erfahren möchten, wird es folgende Einführungsseminare geben. Hierbei wird die Arbeit mit dem Tool und seinen vielfältigen Funktionen erklärt. Im Nachgang wird genügend Zeit sein, um die Fragen zu beantworten:

Entwickelt wurde das Energiebuch im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz von sieben Umweltzentren des Handwerks aus ganz Deutschland. Der Entwicklungsprozess fußt auf der jahrelangen Beratungserfahrung der Umweltzentren und wurde begleitet vom Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) sowie gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Partner der Mittelstandsinitiative

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Deutsscher Industrie und Handelskammertag Zentralverband des deutschen Handwerks