Nachhaltig wirtschaften – Energie-Scouts zeigen wie es geht

Nachhaltigkeit im Unternehmen ist mehr als nur ein Schlagwort. Aber wie gelingt der Einstieg in das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement? Und wie kann bereits in der Ausbildung nachhaltiges Denken und Handeln integriert werden? Das neu veröffentlichte „Jahrbuch Nachhaltigkeit 2018“ zeigt, wie klimafreundliches Wirtschaften gelingen kann. Die Energie-Scouts gehen als gutes Beispiel voran.


Nachhaltigkeit im Wandel
War Nachhaltigkeit vor ein paar Jahren noch als inhaltsleerer PR-Slogan verschrien, hat für Unternehmen der Nachhaltigkeitsgedanke mittlerweile Kontur bekommen: Insgesamt 20 Kriterien listet der Deutsche Nachhaltigkeitskodex und Nachhaltigkeitsmanager setzten sich für nachhaltiges Wirtschaften in Unternehmen ein. Positive Beispiele zeigen, wie Verantwortung für die Umwelt übernommen und gleichzeitig Kosten eingespart werden. Es ist also an der Zeit, mit dem Vorurteil aufzuräumen, das Nachhaltigkeit nichts bringt und nur Geld kostet.

Die Zukunft im Blick: ökonomisch, ökologisch und sozial

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet ein transparenter und bewusster Umgang mit Themen wie beispielsweise Arbeitnehmerrechten, Klimaschutz und Ressourceneffizienz. In einer Studie des Verbands Unternehmensgrün heißt es, Treiber des Wandels sind vor allem junge Mitarbeiter oder Chefs, die Themen wie Nachhaltigkeit auf die Agenda setzten. Energie sparen steht dabei ganz vorne. Also warum nicht gleich dort anfangen, wo Nachhaltigkeit auch nachhaltig umgesetzt wird?
 
Energie-Scouts bringen Nachhaltigkeit in Unternehmen
Auszubildenden haben das ganze Berufsleben vor sich. Die Qualifikation „Energie-Scouts“ setzt hier an und sensibilisiert junge Menschen für Themen wie Energie- und Ressourceneffizienz im Unternehmen. In Workshops der regionalen IHKs lernen die Auszubildenden, Energieverbräuche zu analysieren und zu bewerten. Anschließend gehen sie in ihren Unternehmen auf die Suche nach ineffizienten Prozessen und Stromfressern. Das lohnt sich gleich doppelt: Die Ausbildungsbetriebe optimieren ihre Prozesse und sparen Kosten, während die Auszubildenden eigenständig Projekte umsetzten und Verantwortung übernehmen. In Team lernen die Azubis eigene Ideen zu entwickeln, ganzheitlich zu denken und auch Widerstände zu überwinden.

Nachhaltiges Denken und Handeln wird somit in die Ausbildung integriert. Davon profitiert nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Umwelt. (sh)

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