Mittelstandsinitiative in der Verlängerung

04.01.2016

Nach drei erfolgreichen Jahren setzt die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz ihre Arbeit zunächst bis Ende 2018 fort. Neue Schwerpunkte ergänzen die bewährten Formate.

In den kommenden Jahren wird die Mittelstandsinitiative einen neuen Fokus auf das Thema betriebliches Mobilitätsmanagement legen und so den Bereich betriebliche Personen- und Güterverkehre verstärkt in den Blick nehmen.

Eine weitere Neuerung ist das Pilotvorhaben „Innovationsassistenz für Energieeffizienz“, bei dem die Mittelstandsinitiative gemeinsam mit Industrie- und Handelskammern KMU mit Hochschulen und Studenten zusammenbringt, die ihre Abschlussarbeit im Themenfeld Energieeffizienz praxis- und unternehmensnah gestalten wollen.

Neben diesen Neuerungen setzt die Mittelstandsinitiative die bewährte Qualifizierung von Energie-Scouts fort und plant diese in Zukunft mit den Themen Mobilität sowie Ressourcen- und Materialeffizienz zu ergänzen. Auch eine Ehrung der besten Energie-Scouts des Jahres wird es wieder geben.

Der überaus beliebte Leitfaden „Mitarbeitermotivation für Klimaschutz und Energieeffizienz“ wird ebenso wie der Roadshow-Katalog mit seinen zahlreichen Veranstaltungen bundesweit neu aufgelegt. Weitere Leitfäden zu den Themen Abwärmenutzung und betriebliches Mobilitätsmanagement werden erstmalig entwickelt.

Die regionalen Entwicklungswerkstätten des Handwerks werden zu Transferwerkstätten. Durch das Schaffen von Beratungskompetenz bei zusätzlichen 21 Kammern und Verbänden soll das ursprünglich aus sieben Partnern bestehende Netzwerk auf insgesamt 28 Transferpartner erweitert werden. Die Betriebsansprache wird von den bisherigen sieben Gewerken der Regionalwerkstätten auf alle Gewerke des Handwerks ausgeweitet.

Geplant ist zudem eine aufschließende Beratung von mehr als 800 Betrieben. In die Aufschließungsberatung wird ein neu zu entwickelndes "Energiebuch" integriert und den Betrieben und Beratern als Instrument zu Förderung von betrieblichen Energieeffizienzmaßnahmen zur Verfügung stehen.

Für Gewerke mit hohem Fahrzeugeinsatz spielt das Thema Mobilität im Hinblick auf die Energiekosten eine wichtige Rolle und soll daher in der kommenden Projektperiode gezielt berücksichtigt werden; das Ziel: Der Leitfaden Energieeffizienz im Handwerk wird um das Querschnittsthema "Mobilität und Fuhrparkoptimierung" ergänzt und das Thema gleichzeitig in die aufschließende Beratung integriert.

Der von den regionalen Entwicklungswerkstätten des Handwerks bereits aufgebaute Pool der Modellbetriebe soll in der Fortsetzungsphase der MIE zu einem bundesweiten Netzwerk ausgebaut werden. Durch die Erfassung und Realisierung von zusätzlichem CO2-Einsparpotential im KMU-Bereich soll der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz unterstützt bzw. ein Beitrag zu den EU "20-20-20-Zielen" geleistet werden. (han)

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